Aus dem Leben...

Diese Serie entsteht aus den Augenblicken die das Leben uns schenkt.

Granatapfel     

20x20cm, Acryl/LW, 2016

 

Es war einer dieser Tage an dem ich lange nach einem Motiv suchte. Irgendwann

gab ich auf und setzte mich hin um den roten Granatapfel zu essen. Plötzlich sah ich die leuchtenden Farben und die wiederholenden Muster um mich herum. Das Essen des Granatapfels wurde dann sogleich aufgeschoben.

Erster Schnee   

20x20cm,Acryl/LW,2017

 

Ein stiller Morgen begrüßte mich an diesen Tag. Ich stand in der Küche und wartete bis das Wasser für den Tee aufkochte. Draußen wirbelten die ersten Schneeflocken und begruben alle Farben langsam unter sich.  Da fielen mir die auf dem Fensterbrett stehenden Alpenveilchen auf und wie harmonisch sich das Weiß der Blüten zu dem Weiß der Flocken fügte...

 

 

Papierbeutel                       

20x20cm,Acryl/LW,2017

 

Einfach nur ein Papierbeutel in meinem Zimmer, welchen ich für den Papiermüll benutze. Das Spiel der Farben zwischen diesem und dem Boden gefiel mir...

 


Die Sonne in der Küche

20x20cm, Acryl/Platte, 2017

 

Zwei Tage in Folge versuchte ich den interessanten Lichtkontrast einzufangen. Während ich meine Malmaterialien im dunklen Esszimmer auspackte, leuchtete die Küche unter den Sonnenstrahlen auf. Doch jedesmal, wenn ich mit dem Malen begann, verschwand nach kurzer Zeit die Sonne. Ich versuchte die Lichtstimmung letzen endes aus der Erinnerung zu konstruieren.

Babysitting                         

25x25cm, Acryl/LW, 2017

 

Ab und zu passte ich auf das Baby in unserer WG auf. Wie sehr oft aber schlief es während der Stunden in denen ich Aufsicht hatte. Auf dem Bett neben ihm sitzend sah ich wie die Sonnenstrahlen an der Wand tanzten und das Zimmer meiner Mitbewohnerin mit einer für den grauen Winter ungewöhnlichen Helligkeit durchleuchteten. Das war eine gute Gelegenheit die Pinsel rauszuholen.

 


Fernweh

25x25cm, Öl/LW, 2016

 

Die folgenden Bilder entstanden aus einem ursprünglichen Bild, welches ich im Winter malte. Während draußen die kürzesten Tage anbrachen, lag ich eine Woche mit Erkältung im Bett und sah kaum etwas anderes als meine vier Wände unter dem dämmernden Licht von draußen. Hinter dem Fenster in der weiten Welt musste sich dagegen wohl das ganze Leben in all seiner Fülle und Vielfalt abspielen, dachte ich.  Doch ich sah nur die Wände und den grauen Winter hinter der Scheibe.

 



Das Winterwarten

Wir alle werden beeinflusst von verschiedenen Kreisläufen und wiederkehrenden Zyklen. Die Natur hat ihren eigenen Rhythmus, welcher unser Leben, ganz gleich ob wir es wollen oder nicht, mit bestimmt.

In dieser Serie geht es um die Zeit des Winters. Eine Zeit der Ruhe und Innenkehr, eine Zeit der Stille und des Wartens. Der Winter beinhaltet auch den Jahreswechsel, der uns die Möglichkeit schenkt sowohl zurück, als auch nach vorne zu blicken. Wir könne uns besinnen, sammeln und neue Ideen entstehen lassen. Manchmal bringt der Winter zwischen seinem Schneegestöber einen Windhauch lauer Frühlingsluft. Es sind ganz kleine Zeichen im Alltag, die uns ahnen lassen, dass diese Kälte nicht für immer tronen wird. Sie wird weichen und an ihren Platz tritt der Neubeginn des Frühling ein. Doch solange der Schnee unter seinem dicken Mantel die Welt in Schlaf begräbt müssen wir warten.